Bankdaten verkauft und abgebucht
Nun ist es raus, warum so viele Menschen bei mir wegen dem xxxxxx aufschlagen. Wie der Spiegel berichtet wurden Kundendaten an einen Adresshändler verkauft. Neben den Kundendaten auch mit Bankdaten. Die Masche ist immer die Gleiche:
Der Anrufer behauptet man hätte einen Vertrag vor Montaten abgeschlossen und ob man noch weiter Lotto spielen wolle. Wolle man nicht mehr weiterspielen, müsste zur Kündigung die Daten überprüft werden. Darunter auch die Bankdaten. Einige Wochen später wird dann meist Geld vom Konto abgebucht.
Darum kann nur jedem geraten werden sein Konto, nicht nur in diesen Tagen, im Auge zu behalten. Laut Spiegel überprüfen die Banken nicht immer ob eine Einzugsermächtigung vorliegt:
Die Geldhäuser haben sich abgesichert: Wenn ein Unternehmen Geld vom Konto seiner Kunden einziehen will, muss es einen Vertrag mit der Bank schließen. In dem ist festgelegt, dass die Firma nur dann Geld abbuchen darf, wenn der Kunde der Firma eine Einzugsermächtigung erteilt hat. Ob die jedoch vorliegt oder nicht, muss die Bank nicht überprüfen, das ist mit dem Vertrag abgegolten.
Abbuchungen können bis zu 6 Wochen zurückgeholt werden evtl. sogar länger:
Und so haben Verbraucher nicht viele Möglichkeiten, um sich gegen unerlaubte Abbuchungen zu schützen – außer regelmäßig ihre Kontoauszüge zu überprüfen und Zahlungen gegebenenfalls wieder zurückzufordern. “Dazu haben die Betreffenden mindestens sechs Wochen Zeit – bei unberechtigten Abbuchen sogar länger”, sagt eine Sprecherin des Sparkassenverbandes.
Datenschützer raten:
Tags:Abbuchung, abzocke, adressen, adresshandel, Bank, Datenschutz, handel, lotto, lotto team, Nachrichten, SKL, spiegel, team, ÜberweisungZudem sei das Geld erst einmal weg – und der Verbraucher muss tätig werden. Betroffenen rät der Datenschützer deshalb vor allem eines: zur Bank gehen – und zur Polizei. Dann würden die Fälle endlich einmal registriert. Und die Politik würde endlich erkennen, dass es höchste Zeit ist zu handeln.




















am 21. August 2008 um 15:18 Uhr.
[...] dem Skandal, um den Adresshandel der vergangenen Tage, meldet sich nun der Deutsche Dialogmarketing Verband [...]