Zum download freigegeben

Die tagesschau.de berichtet in dem Beitrag: Wo die Musikindustrie selbst herunterlädt wie die Firma proMedia versucht “illegale” Musik zu finden. Der Beitrag ist sehr informativ. So erfährt man:

Schichtweise tummeln sich die knapp 100 “Ermittler” dazu wie normale Nutzer in den Tauschbörsen. Die meisten der “Ermittler” sind Studenten – und damit selbst im Alter der typischen Verdächtigen. Einer trägt Polo-Hemd und Gel-Frisur, sein Gegenüber ein große Tätowierung am Unterarm. “Wir nehmen nur Leute, die uns empfohlen wurden”, sagt Lüngen. Ein Führungszeugnis vorzeigen oder den Inhalt ihrer heimische Festplatte offen legen müssen sie bei der Bewerbung aber nicht.

Und das proMedia die Lizenz zum download hat:

Das Song-Angebot in den Tauschbörsen gleichen die Ermittler mit ihrer Liste ab. Für rund 2500 Songs hat die Musikindustrie proMedia einen Freibrief zum Download eingeräumt, damit die Fahnder bei der Beweissicherung nicht selbst illegal handeln. Ins Visier kommen hauptsächlich Anbieter von mehr als 300 Dateien. “Wir konzentrieren uns auf die, die uploaden”, erläutert Geschäftsführer Rasch.

Sollte man mal gelesen haben.

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